Christian Wulff: Präsidialer Sündenbock 13/01/2012
![]() © Raimond Spekking (via Wikimedia Commons) Der Bundespräsident ist wider Willen Teil von etwas Einmaligem in unserer Geschichte geworden. Noch nie stand ein amtierendes Deutsches Staatsoberhaupt so in der öffentlichen Kritik, wie Christian Wulff. Und das stimmt mich persönlich sehr nachdenklich.
10 Comments Wir geh'n ma' nach Jena 27/09/2011
![]() Blick auf den Jen-Tower in Jena Viele von Euch wissen es längst: Ich bin dann mal weg. Nach über 30 Jahren verlasse ich meine Geburts- und Heimatstadt Magdeburg. Zusammen mit meiner Verlobten Claudia Elisabeth geht es in wenigen Tagen nach Jena. Einige denken jetzt sicher: Huh? Wieso denn nicht Tübingen? Das liegt hauptsächlich an der Art und Weise, wie das Studium der Theologie hier zu Lande funktioniert. Unser Besuch im Landeskirchenamt in Erfurt brachte zu Tage, dass die evangelische Kirche von ihren Studenten erwartet, in der Landeskirche das Examen abzulegen, wo man auch sein Abitur gemacht hat. Claudia ist Thüringerin und deshalb geht es für uns nun nach Thüringen, in das wunderschöne und quicklebendige Jena. Stuttgart 21 22/09/2010
Selten haben wir in unserem Land so etwas erlebt. Der Kopfbahnhof in Stuttgart und seine Zukunft erhitzen die Gemüter, treiben Menschen immer wieder auf die Straße und bringen die Polizeigewalt in G-8 Manier auf den Plan.
Ich erkenne Deutschland nicht wieder. Winfried Kretschmann von den GRÜNEN wird zitiert: "Der S-21-Streit wird die Republik verändern". Und ich glaube, er wird Recht behalten. Ende September prallen die Fronten in solcher Härte aufeinander, dass 100 Menschen verletzt werden. Du kannst fliegen ... 03/08/2009
Sommerzeit ist Urlaubszeit. Viele von uns werden gerade jetzt von Fluchtgedanken gepackt. Deshalb packen wir auch unsere sieben Sachen und machen uns aus dem Staub. Je weiter weg, desto besser! Am besten natürlich mit dem Flugzeug und dann ab in den Süden oder eben dahin, wo es noch anständige Sommer gibt!
Und wie selbstverständlich es für uns heute ist, so durch die Lüfte zu reisen, an jeden Ort der Welt, der für unseren Geldbeutel halt erschwinglich ist. Vor kurzem hat mir Claudia, eine liebe Freundin aus Berlin, einen Song geschickt, der mich nachdenklich gemacht hat: "Lilienthals Traum". Kleider machen Leute 16/07/2009
Stell' Dir vor, Du bist zur Hochzeit Deines besten Freundes eingeladen. Was ziehst Du an? Und wenn Du dann noch wüsstest, dass es eine richtig große Hochzeit wird, mit 'nem Haufen wichtiger Leute? Vielleicht ist die Braut ein hohes Tier oder der Bräutigam ist stinkreich. Es wird eine Megaparty und Du stehst vor Deinem Kleiderschrank und denkst: "Was ziehe ich bloß an?".
Nach Wochen zähen Ringens hast Du Dir überlegt, doch lieber Deine letzten Ersparnisse für ein komplett neues Outfit zu opfern. Du siehst top aus, die anderen sehen gut aus, die Party verspricht richtig nett zu werden. Einige Gäste fehlen noch und alle trudeln so langsam ein. Plötzlich geht die Tür auf und ein weiterer Gast steht im Raum. Die Gespräche verstummen, die Blicke ruhen auf ihm. Seine Kleidungswahl ist für diesen Anlass... ungewöhnlich. Er trägt einen schlabbrigen Trainingsanzug und Hausschuhe. Was geht Dir in diesem Moment durch den Kopf? Das verheißene Land - Teil 3 07/07/2009
Das Land war nun zum Greifen nah, das Ziel ihrer Jahrzehnte langen Reise endlich in Sicht. Es gab nur noch ein Problem: zwischen ihnen und dem Land lag der Fluss Jordan und er führte Hochwasser! Unmöglich, ihn zu dieser Jahreszeit zu überqueren. Sicher, ihre Eltern und Großeltern hatten ihnen davon erzählt, dass sie mit Gottes Hilfe durch das Rote Meer gegangen wären, aber das war lange her und bis auf Josua und Kaleb hatte das niemand von ihnen miterlebt.
Das verheißene Land liegt nicht auf einem silbernen Tablett bereit, damit wir nur zugreifen brauchen. Es liegt wahrscheinlich hinter irgendeiner Unmöglichkeit - zum Greifen nah und doch unerreichbar weit weg. Und das ist auch Absicht. Warum? Weil Gott sich in unserem Leben verherrlichen will. Wenn es einfach wäre, hätte Er dazu keine Gelegenheit. Das verheißene Land - Teil 2 02/07/2009
Vielleicht erinnerte sich Josua an den Tag vor 40 Jahren, an dem er und 11 andere von Mose, dem Mann Gottes, ausgesandt wurden, um das Land auszukundschaften, was Gott ihnen versprochen hatte. 10 Kundschafter sahen nur die unlösbaren Probleme, sein Freund Kaleb und er sahen damals Gottes Möglichkeiten. Jetzt war er es, der zwei Männer auswählte, das Land erneut zu erkunden. Es waren Männer von seinem Schlag.
Wenn wir Gottes Plan für unser Leben ergreifen wollen, bedeutet das nicht, dass wir die Augen vor der Realität verschließen sollen. Es macht keinen Sinn, Probleme zu ignorieren und Hindernisse nicht wahr haben zu wollen. Gott befahl Mose und auch Josua, das Land zu erforschen. Wie sieht Deine Situation im Moment aus? Was steht zwischen Dir und einem kompromisslosen Leben mit Jesus? Sind es schwierige Umstände von außen? Oder stehst Du Gott und Dir selbst im Weg, weil Du Dinge in Deinem Leben zulässt, zu denen Gott sich nicht stellen kann? Vielleicht ist es auch Deine Vergangenheit, die Dir scheinbar den Weg versperrt und Dich daran hindert, Gott absolut zu vertrauen. Oder... Das verheißene Land - Teil 1 01/07/2009
Mose war gestorben. Einer der bemerkenswertesten Führer, die je gelebt haben, war nicht mehr da. Nun lastete die Verantwortung und alle Erwartungen auf seinem Nachfolger Josua. Ein ganzes Volk, dass seit über 40 Jahren in der Wüste herumirrte brauchte Hoffnung, eine Richtung und eine neue Heimat. Unmöglich? Nicht wenn Gott mit Dir ist!
Jeden Ort, auf den eure Fußsohle treten wird – euch habe ich ihn gegeben, wie ich zu Mose geredet habe. Von der Wüste und diesem Libanon an bis zum großen Strom, dem Strom Euphrat, das ganze Land der Hetiter, und bis zum großen Meer gegen Sonnenuntergang, das soll euer Gebiet sein. (Jos. 1,3-4) Der Stern, dem ich folge 29/05/2009
Unser Lebenstraum sollte größer sein als wir selbst. Wenn es dabei nur um uns geht, bin ich überzeugt, ist das nicht unser Stern. Es geht darum, Gott mit unserem ganzen Leben zu verherrlichen.
Er möchte Dich gebrauchen, um Deine Welt zu verändern. Andere sollen die Größe Gottes in Deinem Leben erkennen und bestaunen. Er hat unendlich mehr mit Dir vor, als Du Dir selbst zu träumen gewagt hast. Träume, die Gott uns gibt, sind menschlich einfach unmöglich. Aber was für uns unmöglich ist, ist möglich bei Gott! Ich folge einem solchen Traum. Dieser Traum ist mein Stern und ich möchte ihn mit Dir teilen. Vielleicht erklärst Du mich danach für verrückt. Aber ich hoffe, ich stecke Dich damit an! Folge Deinem Stern! 27/05/2009
Was siehst Du, wenn Du an Deine Zukunft denkst? Wenn das, was dann vor Deinem inneren Auge abläuft, nicht Dein Herz schneller schlagen lässt, lebst Du an Deiner Bestimmung vorbei, glaube ich.
Als Kinder hatten die meisten von uns noch Träume. Wir wollten Astronauten werden, Schauspieler, Prinzessinnen oder Entdecker. In diesem Alter glaubten wir noch, dass alles möglich ist und wir alles erreichen können. Unser Vertrauen war noch ungebrochen. Dann kamen die Erwachsenen und machten uns klar, dass diese Träume unrealistisch sind. Ihre eigenen Enttäuschungen projezierten sie auf die nachfolgende Generation und brachten ihr bei, Träume aufzugeben. Aber ist es wirklich unmöglich, Astronaut oder Schauspieler zu werden? Gibt es wirklich keine Prinzessinnen? Ist schon alles entdeckt worden? |











